Schießen – kein Sport wie jeder andere!

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Wer als seine Sportart „Schießen“ angibt, muss sich oft die Frage gefallen lassen, ob Schießen denn überhaupt ein Sport sei. Um es vorweg zu nehmen: Wer jemals mit dem Kleinkaliber-Gewehr 3×40 Schuss oder 60 Schuss liegend absolviert hat (übrigens sind beide Disziplinen seit vielen Jahren und das Schießen generell seit den ersten Spielen der Neuzeit 1896 im olympischen Programm), weiß, dass Schießen durchaus anspruchsvoll für Physis und Psyche ist.

Schießen erfordert nämlich neben einer guten, physischen Kondition vor allen Dingen mentale Stärke. Deswegen werden im Training neben der allgemeinen körperlichen Ausdauer und der richtigen Technik (d.h. der richtige Anschlag/Stand und der entsprechende Umgang mit der Sportwaffe) vor allen Dingen die Konzentration und die Auge-Hand Koordination gefordert, gefördert und verbessert. Nicht selten berichten Eltern nach einiger Zeit, in der ihr Kind das Sportschießen trainiert hat, von einer allgemeinen Leistungssteigerung in der Schule.

Eine weitere Faszination des Sportart Schießen ist, dass es kaum eine andere Sportart gibt, die so generationsübergreifend ausgeübt werden kann; von der Schülerklasse ab 10 Jahren bis hin zur Seniorenklasse von bis zu 80 Jahren und mehr. Nicht selten kommt es deshalb auch vor, dass auf einer Meisterschaft Kinder, Eltern und Großeltern einer Familie gemeinsam an den Wettkämpfen teilnehmen.